Wie macht man Champagner?

Am Anfang eines jeden Perrier-Jouët steht ein wirklich außergewöhnliches Terroir. Das Weinbaugebiet Champagne ist ein lebendes, atmendes Ökosystem, von der Natur verwöhnt und von hochqualifizierten Experten mutig und respektvoll gepflegt. Daraus erwachsen tatsächlich unvergleichliche Weine, auf der ganzen Welt bekannt und begehrt.

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Vineyards in Autumn

Das Terroir, die Wiege des Champagners

Die französische Champagne ist von einem Muster aus Weinstock-Reihen durchzogen, an denen die Trauben für die Champagnerherstellung wachsen. Die Kombination aus Kalksteinböden und einer hügeligen Topografie mit einem Klima, das sowohl von ozeanischen als auch kontinentalen Einflüssen geprägt ist, bietet die idealen Bedingungen für das Gedeihen der charakteristischen Champagner-Rebsorten. 

 

Hier ist die von Perrier-Jouët bevorzugte Sorte Chardonnay ganz in ihrem Element. Die Kalkböden bringen die natürliche Mineralität, Frische und Säure dieser Trauben optimal zu Entfaltung und verleihen den berühmten Cuvées der Maison ihre unnachahmlichen eleganten und blumigen Noten.

 

Die Perfektion der Lese

Wenn sie den perfekten Reifegrad erreicht haben, werden die Trauben von Hand gepflückt und möglichst nah am Weinberg behutsam gepresst. Den frischen Saft bringt man umgehend nach Epernay, wo er in den Kellern der Maison die erste Gärung durchläuft, die ihn zu einem stillen Wein macht.

Von der Lese zur Assemblage

Nach mehreren Wochen Lagerzeit ist es zu Beginn des neuen Jahres an der Zeit, mit der Assemblage zu beginnen. Die Kellermeisterin von Perrier-Jouët, Séverine Frerson, verkostet alle stillen Weine. Mit unglaublicher Präzision und Finesse erarbeitet sie die perfekte Mischung aus den verschiedenen Rebsorten und Lagen.

Außerdem entscheidet sie, wie viele Reserveweine der Assemblage beigefügt werden sollen. Das sind Weine aus den Vorjahren, die aufgehoben werden, um den Stil immer einheitlich halten zu können.

Nur in wirklich herausragenden Weinjahren wird ein Jahrgangs-Champagner herausgebracht, der ausschließlich aus den Trauben einer einzigen Ernte besteht.

Séverine Frerson sucht bei der Assemblage für jede der typischen Perrier-Jouët Cuvées – Brut, Blanc de Blancs und Rosé – nach der absoluten Harmonie aus Geschmacksnoten und Texturen. Dabei bleibt sie stets dem unverwechselbaren blumigen Stil der Maison treu, der manchmal zarter, manchmal lebhafter, aber immer vollkommen elegant zum Ausdruck kommt.

Die Keller der Maison

Zum vollständigen Verständnis der Champagner-Herstellung gehört die richtige Einschätzung des Zeitfaktors. Erst die vielen Monate der Lagerung in den Kellern der Maison bringen die ganzen Aromen zum Vorschein. Und hier entsteht auch das berühmte Perlen.

Die zweite Gärung

Mithilfe des sogenannten Liqueur de tirage, einer Mischung aus Wein, Zucker und Hefe, wird die zweite Gärung in Gang gesetzt, die man Prise de mousse nennt, also der Prozess, bei dem sich die Bläschen bilden.

Ruhezeit

Sodann lässt man die Champagner in Ruhe einige Jahre reifen, damit sich ihre ganze Aromen-Komplexität entwickeln kann. Die Flaschen lagern mit dem Hals schräg nach unten in Regalen und werden regelmäßig von unseren Keltermeistern gedreht.

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Der letzte Schritt auf dem Weg zur Verkostung kann beginnen

Nach mehreren Jahren Lagerung ist der Zeitpunkt zum Degorgieren gekommen. Bei dieser wichtigen Etappe wird die Hefe, die sich im Flaschenhals abgesetzt hat, entfernt und durch den Liqueur de dosage ersetzt, der den Stil des zukünftigen Champagners beeinflusst.

 

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