marcin rusak solo exhibition

PERRIER-JOUËT ARTS SALON – ERSTE EINZELAUSSTELLUNG VON MARCIN RUSAK

Inflorescence and Other Artefacts heißt die erste Soloausstellung von Marcin Rusak, der 2015 als Newcomer mit dem Perrier-Jouët Arts Salon Prize ausgezeichnet wurde.

Die interdisziplinären Arbeiten des Künstlers, die von der Schönheit und Subtilität der Natur inspiriert sind, basieren auf der Geschichte und der Erforschung der Blüten. In einem modernen Kontext greifen sie die Philosophie des Jugendstils auf, um jene Aspekte unseres Alltags neu zu erforschen und zu gestalten, die man häufig übersieht. In der Ausstellung werden neben neuen Werken auch Arbeiten gezeigt, die er 2014 für seinen Abschluss am Royal College of Art anfertigte. Die geistreichen, anspruchsvollen und aufschlussreichen Kreationen bezaubern mit einem Hauch von Nostalgie. In dieser ersten Einzelausstellung entführt uns Marcin Rusak in die Welt seiner Kreationen und Erfindungen. Dazu gehören verderbliche Gefäße aus komprimiertem Abfall, den er auf Blumenmärkten sammelte, ein durch 3D-Druck erzeugtes „Blütenmonster“ und eine Reihe von Duftbehältnissen, die zeigen, wie technische Veränderungen zur Lebensverlängerung den Duft der Blüten geschwächt haben.

Die Kindheitserinnerungen und die Herkunft des Künstlers dienten als Inspiration für diese Arbeiten, die sich mit der Zukunft der Materialien beschäftigen. Anhand der industriellen Blumenproduktion stellt er die Gesellschaft infrage: Infolge einer übermäßigen Produktion haben die Blumen ihre regionale und saisonale Besonderheit sowie ihre natürlichen Makel verloren und somit ihre Authentizität eingebüßt.  Der im Januar 2013 eingeführte Perrier-Jouët Arts Salon verleiht jährlich einen Preis an einen ausgewählten Künstler und unterstützt den Gewinner beim Ausbau seiner Karriere. Führende Köpfe aus Kunst und Handwerk nominieren die Kandidaten, aus denen die Mitglieder des Salons dann den endgültigen Gewinner auswählen. Entdecken Sie die Ausstellung von Marcin Rusak, die vom 25. Juni bis zum 2. August 2015 in der Londoner Contemporary Applied Arts zu sehen ist.