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DER PERRIER-JOUËT ARTS SALON BEGRÜSST SEINE NEUEN MITGLIEDER

Kürzlich traf sich der Perrier-Jouët Arts Salon im Londoner Cadogan Hotel, um seine neuen Mitglieder zu begrüßen. Sie sind nunmehr Teil der Jury, die aufstrebende Künstler auswählt, um diesen durch finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Karriere zu helfen.

Das Konzept des im Januar 2013 eingeführten Perrier-Jouët Arts Salon ist dem der Pariser Salons nachempfunden, in denen ab Mitte des 18. Jahrhunderts gleichgesinnte Menschen unter dem Dach eines kreativen Gastgebers über Kunst und Geschmack diskutierten und durch Gespräche ihr Wissen erweiterten. Im Perrier-Jouët Arts Salon erwacht der Geist der einstigen Salons zu neuem Leben. Seine eklektischen und dynamischen Mitglieder tauschen hier nicht nur Ideen aus, sondern diskutieren auch über die Entwicklung der Kunst und verfolgen philanthropische Ziele. So wählt der Salon jedes Jahr einen Preisträger, der eine nicht unbedeutende Summe erhält und von den Erfahrungen anderer profitiert, um seine Karriere weiterzubringen. Unter der Leitung von Tony Chambers, dem Chefredakteur von Wallpaper* und Vorsitzenden des Perrier-Jouët Arts Salon 2014, wählen die Salonmitglieder einen aufstrebenden Künstler aus Großbritannien aus, der bis dato nur maximal fünf Jahre professionell als Künstler gearbeitet hat. Die Kandidaten werden von führenden kreativen Köpfen aus Kunst und Handwerk vorgeschlagen und es gewinnt derjenige, dessen Arbeit die beste moderne Interpretation des Jugendstils bietet.

Als Inspiration dienen natürliche Formen und organische Strukturen, die für diese Kunstströmung bezeichnend sind. Die Arbeiten sollten sich durch eine starke handwerkliche Komponente und ein Gespür für Ästhetik auszeichnen, um den Stil des Champagnerhauses widerzuspiegeln.

2013 wurde die in London lebende Keramikerin Hitomi Hosono mit dem Perrier-Jouët Arts Salon Prize ausgezeichnet. Ihre raffinierten, faszinierenden Arbeiten, die von der natürlichen Schönheit der Pflanzen und Blüten inspiriert sind, kombinieren dramatische Formen und Bewegungen mit einem feinen Gespür fürs Detail. Sie stützen sich auf die pflanzlichen Formen, die Hitomi Hosono in ihrem Garten beobachtet oder die sie in ihrer Kindheit in Japan gesehen hat. Durch das Preisgeld konnte die Künstlerin einen Assistenten einstellen, ihr Atelier vergrößern, ihr Portfolio erweitern und ein Werk permanent im British Museum ausstellen. „Es ist eine große Ehre, den Perrier-Jouët Arts Salon Prize zu erhalten, durch den ich neue und faszinierende Erfahrungen sammeln werde und weiterhin kreative Herausforderungen in meiner Disziplin annehmen kann“, sagt Hitomi Hosono.